Hackathon: Apps mit sozialem Mehrwert

Wie können digitale Anwendungen helfen, soziale Probleme zu lösen? Diese Frage stellen sich die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Social VR Hackathons, der von 5. bis 7. April an der FH Salzburg stattfand. Elf Teams aus Studierenden von MultiMediaTechnology, Soziale Innovation, Design und Produktmanagement sowie Betriebswirtschaft gingen an den Start, um Lösungen und Prototypen zu entwickeln. Diese wurden von einer Jury des European Youth Awards (EYA) bewertet und ausgezeichnet.

Von der Jury als Sieger gekürt wurde das Virtual Reality-Spiel MoralJourney. Es wurde von sieben Studierenden der FH Salzburg designt und führt Spielerinnen an moralische Entscheidungen heran. Im Spiel schlüpft man in soziale Alltagssituationen wie etwa eine bevorstehende Klassenfahrt, die nicht bezahlt werden kann, oder das Auffinden einer verunfallten Person am Bahnhofsvorplatz. Konkrete soziale Situationen fordern moralische Entscheidungen heraus. Das Spiel fördert die Kompetenzen der Spieler – geleitet vom wissenschaftlichen Stufenmodell der moralischen Entwicklung von Lawrence Kohlberg. Den zweiten Platz belegte das Projekt „HelpUHelp“: ein Interface zur besseren Kommunikation zwischen Freiwilligen-Helfern und den -Organisationen. Der dritte Platz ging an „LAMA“, das aus einer Kombination von App, Blog und Chat zur niederschwelligen Information über Möglichkeiten zur Gesundheitsvorsorge besteht.